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Was macht eine gute Beziehung aus?

Erinnern Sie sich an Ihre erfülltesten Beziehungen: Was hatten diese Verbindungen? Sie werden erkennen, dass es nicht die Stärke der Liebe war, nicht das tolle Aussehen Ihres Partners, sondern die Art und Weise, wie Sie gemeinsam einfach so sein konnten, wie Sie wirklich sind. Sie haben über Ihre Ansichten gesprochen. Sie haben Ihre Meinungen gegenseitig akzeptiert. Sie und Ihr Partner spürten, was mit dem Anderen los war- und wenn es etwas Bedrückendes war, haben Sie es angesprochen, haben Sie darüber geredet. So kam es, dass Sie über alles reden konnten, über jedes Thema- und das, so oft Sie wollten. Dies hat mit der Zeit dazu geführt, dass Sie sich in- und auswendig kannten und dass Sie genau wussten, was Ihre Bedürfnisse waren. Diese haben Sie sich erfüllt, einzig und alleine, weil Sie effektiv kommuniziert haben. 

Sind Sie Single, oder unglücklich in Ihrer Beziehung? Um Ihre Beziehung zu verbessern, bzw. auch um Ihren Traummann zu finden, könnten Sie ihn dazu anhalten, mehr darüber zu sprechen, wie er sich fühlt. „Wie geht es dir?“ und „Was fühlst sich jetzt gut für dich an?“ sind Fragen, die Tore öffnen in die Innenwelt eines Menschen. Sie sollten Ihrem Partner die Möglichkeit geben, Sie in seine Tiefen blicken zu lassen. Wenn Sie merken, dass ihm dies noch unangenehm ist, dann machen Sie einfach den ersten Schritt und erzählen etwas über Ihre Gedanken und Gefühle. Sie werden sehen, wenn erst einmal ein paar Worte der Ehrlichkeit gefallen sind, entsteht ein Dialog, der auch seine verborgenen Ansichten hervorbringt. 

Fortgeschrittene Paare können zudem eine Art Kommunikations-Spiel ausprobieren. Hierbei wählt einer der Partner ein beliebiges Thema, zu dem der Andere spontan etwas sagen soll. So sagt ein Partner z. B. „Liebe“, und der Andere antwortet ohne Nachzudenken mit „Die Liebe ist ein seltsames Spiel. Liebe ist eine kompliziert Sache. Ich liebe die Liebe. Was soll ich über die Liebe sagen? Liebe ist für mich ...“ , Sie sollten sich vorher natürlich ein Zeitlimit setzen, sagen wir fünf Minuten für den Anfang. 

Bei dieser Variante kommen beide Partner also hintereinander an die Reihe. Es gibt jedoch eine weitere, bei der beide Partner gleichzeitig spielen können- und zwar indem zu einem Thema geschrieben wird. Auch hier wählt einer der Partner spontan ein Thema, wie z. B. „Beziehungen“, zu dem nun aber sowohl er als auch sie alles aufschreibt, was ihm/ihr in den Sinn kommt. So z. B. „Beziehungen... Mir fällt es gerade nicht ein... Komisch, obwohl ich doch neben meiner Freundin sitze, die wie wild drauflos getippt hat...Ich liebe sie...“, Auch bei dieser Variante ist es wichtig, sich vorher auf eine vorgegebene Zeit zu einigen. 

Egal, wie Sie spielen, ob mündlich oder schriftlich, dieses Spiel wird dafür sorgen, dass die Angst vor dem „Sich-verlieren“ langsam verschwindet. Denn es ist ein Spiel, bei dem Sie nicht nur Ihren Partner besser kennenlernen, sondern auch sich selbst. Sie können es auch alleine spielen, besonders wenn es darum geht, wie Sie sich wirklich fühlen- denn das ist etwas, das uns oft selbst unklar ist. Darüber zu reden oder schreiben hilft, Sie werden sich zusehends wie ein objektiver Beobachter wahrnehmen, wie ein unparteiischer Doppelgänger, der klar sieht, was Sie in jedem Moment wirklich brauchen. 

„Du bist dann angekommen, wenn du erkannt hast, dass du der sichere Hafen bist, den du immer in den Augen eines Anderen gesucht hast.“ 

Besonders für Singles ist es sehr wichtig, mit sich selbst ausreichend zu kommunizieren, ganz so, als wäre ein Partner da. Die Schreib-Variante eignet sich sehr gut dazu, doch es gibt auch hier noch mündliche Alternativen, wie z. B. sich vor den Spiegel zu setzen und mit dem eigenen Spiegelbild zu reden. Der Nachteil dieser Methode ist, dass man die eigenen Worte und Gedanken nicht festhalten und nach einer Weile erneut betrachten kann. Deshalb empfehle ich Ihnen an dieser Stelle einen einfachen Trick: Nehmen Sie Videos von sich selber auf. Setzen Sie sich vor die Kamera und erzählen Sie sich alles. Machen Sie ein Video-

Tagebuch, in dem Sie Klartext reden. Schauen Sie es sich nach einer Weile wieder an, und analysieren Sie sich selbst. Sie werden staunen, wie klar Sie schon bald sehen werden wer Sie sind, was Sie wollen und was in bestimmten Situationen zu tun ist. 

„Wenn du begonnen hast, dich zu lieben, lehre andere, sich selbst zu lieben, und sie werden beginnen, dich zu lieben.“ 

Besonders in Liebes-Dingen ist die Kommunikation essentiell. Allen voran bleiben es aber nach wie vor die Selbstkenntnis und die Bereitschaft zur Weiterentwicklung, die uns beziehungsfähig machen. 

Deshalb: Kommunizieren Sie mit sich, egal ob Sie in einer Beziehung sind oder nicht. Ihr (zukünftiger) Partner wird es Ihnen danken und diese ehrliche Art der Kommunikation lieben.



Betrug

Ich wurde betrogen. Leider höre ich diesen Satz sehr oft von meinen AnruferInnen. Deshalb möchte ich heute über dieses Thema schreiben. Betrügen stammt von dem Wort Betrug, das wiederum dafür steht, dass uns jemand belügt. Jemand macht uns etwas weiß, das in Wahrheit schwarz ist- über Wochen, Monate oder gar Jahre. Betrug kann bei jeder Art menschlicher Interaktion geschehen, doch das darunterliegende Schema ist immer dasselbe: unser Gegenüber sagt uns nicht die Wahrheit- seine wahren Bedürfnisse- und das schon lange bevor der ´körperliche´ Betrug überhaupt stattfindet.

Wenn unser Partner uns betrügt, dann verheimlicht er uns z.B. eine Affaire oder einen Seitensprung - so sieht es zumindest oberflächlich aus. Doch was er uns in Wahrheit schon lange davor nicht sagt sind seine Bedürfnisse, bzw. die Tatsache, das wir diese nicht mehr erfüllen. Vor dieser Aussage scheuen sich die Meisten und schweigen deshalb wie Gräber, obwohl diese eigentlich nicht das Ende der Beziehung bedeutet, sondern, im Gegenteil eine Veränderung und damit mögliche gemeinsame Zukunft. Das Problem könnte gelöst, der Seitensprung verhindert werden, wenn unser Partner uns rechtzeitig darüber informieren würde, was ihm genau fehlt. Doch das kommt leider nur sehr selten vor. 

Betrachten wir nur uns selbst. Sagen wir es unserem Partner, wenn er unsere Bedürfnisse nicht erfüllt? Sie werden zugeben, dass wir uns das oft nicht trauen, da wir ihn nicht verletzen wollen, oder weil es eh noch ´okay´ ist. Wir beruhigen uns selbst mit Ausreden, z.B. dass es nur eine Phase ist, oder gar, dass wir das Problem sind, denn wir können oder dürfen wohl einfach nicht glücklich sein. Doch wo führt es hin, wenn wir unsere nicht-erfüllten Bedürfnisse verschweigen? 

Lassen Sie es mich Ihnen anhand von einer Geschichte zeigen: 

Laura und ihr Partner Stefan sind seit zwei Jahren zusammen. Anfangs war alles prächtig. Liebe, Leichtigkeit und Leidenschaft wie es im Buche steht. Schmetterlinge im Bauch, schlaflose Nächte, Tagträumerei und genussvolle Sehnsucht. Es gab kein Problem, alles lief wie von selbst und schien für immer so wunderbar zu bleiben. Doch dem war nicht so. 

Mittlerweile hat Laura oft Einschlafprobleme. Stefan liegt neben ihr und schnarcht. Das hat sie anfangs nicht gestört, doch jetzt hört es sich plötzlich an wie eine Kettensäge, die ihr den letzten Nerv raubt. Tagsüber läuft immer der Fernseher, und so fällt es nicht auf, dass die beiden eigentlich kein Wort miteinander reden- außer wenn es darum geht, welche Einkäufe gemacht werden müssen. Eine Routine hat sich bei beiden eingeschlichen- eine Routine, die anfangs schön war, doch nun immer blasser, trockener und fader wird. 

Laura bemerkt auch, dass sie und Stefan nichts mehr gemeinsam unternehmen. Als erstes fällt ihr das im Bett auf, denn dort läuft nicht mehr viel. Die Müdigkeit oder das schwere Essen sind stärker geworden als die Lust. Früher sind sie übereinander hergefallen, doch jetzt ist das Feuer irgendwie weg. 

Laura spürt, dass etwas nicht stimmt- nur was, das kann sie nicht sagen. Etwas muss sie aber tun, und so konfrontiert sie Stefan: „Wir müssen reden.“ Er fühlt sich daraufhin sofort angegriffen und erwidert: „Über was denn?“ 

Anstatt nun die Wahrheit zu sagen, nämlich „Du erfüllst eine Reihe von meinen Bedürfnissen nicht mehr, und diese sind....“ sagt Laura: „Dein Schnarchen geht mit auf die Nerven. Und deine Kälte mir gegenüber. Früher wolltest du mich so sehr, und jetzt spüre ich von deiner Seite gar nichts mehr! Liebst du mich überhaupt noch, oder was ist los? Hast du eine andere?“ 

Stefan kontert: „Ich bin so, wie ich immer zu dir gewesen bin. Ich weiß nicht was du hast. Ich habe keine Geliebte- und Schnarchen tue ich auch nicht!“ 

Das Gespräch artet in einen Streit aus, in dem sich beide immer verletzendere Dinge an den Kopf werfen. Noch Tage danach herrscht Totenstille, gepaart mit dicker Luft. Das Band, das Laura und Stefan verbindet dehnt sich und die Distanz zwischen ihnen wächst. Stoppen kann das keiner von beiden. 

Einen Monat später, die dicke Luft herrscht nach wie vor, geht Laura zum Frisör. Auf dem Weg dorthin verliert sie ihre Geldbörse, wird jedoch wenig später von einem Mann angerufen, der diese und ihre Visitenkarte darin gefunden hat. Nach einigem Hin und Her verabreden sie sich für die Übergabe in einem Cafe. 

Als Laura das Cafe betritt ist er bereits da und kommt ihr mit einem strahlenden Lächeln entgegen. „Hallo, du musst Laura sein! Ich bin Lorenz- und hier ist deine Geldbörse!“ Laura schüttelt seine Hand und bedankt sich. Sie setzen sich an einen Tisch, bestellen einen Kaffee und unterhalten sich. Nach etwa zwanzig Minuten verabschieden sie sich und Laura fährt wieder nach Hause. 

Oberflächlich ist nichts passiert, doch in Laura geht es drunter und drüber. Sie ist freudig, was ihr sehr suspekt scheint. Sie ist glücklich und fühlt sich leicht – doch warum, fragt sie sich. Ganz einfach: Lorenz hat sie angelächelt, als sei sie die schönste Frau der Welt. Zumindest hatte sie den Eindruck, dass er dies getan hat. Er hat sie Dinge gefragt und interessiert zugehört. Er hat gelacht, als sie erzählt hat, wie schockiert sie war, als sie die Geldbörse nirgends finden konnte, und als sie gesagt hat, wie schusselig sie manchmal sein kann. Er hat gesagt, dass er auch schusselig ist, und dass einem sowas ja mal passieren kann. Er hat sie nicht runter gemacht, sondern aufgebaut. Er hat Interesse an ihr gezeigt, so wie sie war- und das, genau das war es, was ihr dieses wahnsinnig angenehme, ja so vermisste Gefühl der Jugendlichkeit, der frischen Verliebtheit, der entspannten Lebensfreude wieder gegeben hatte. 

Und doch war es nur ein fremder Mann, den sie zwanzig Minuten lang gesehen hatte. Laura wundert sich über sich selber, doch sie kann auch nichts gegen dieses Gefühl ausrichten. Abstellen geht nicht. 

Wieder zuhause hat Laura nun die Wahl: Spricht sie mit Stefan über ihre neu gewonnen Erkenntnis? Darüber, dass sie dieses Gefühl wieder braucht, und dass sie es nur bekommen kann, wenn er wieder so zu ihr ist, wie dieser fremde Mann im Cafe? 

Oder schweigt sie, und trifft Lorenz vielleicht mal wieder? Und, wenn ja, tut sie das, weil sie glaubt, dass ihr Mann ihr dieses Gefühl nicht mehr geben kann oder gar will, oder weil sie ihre Bedürfnisse nicht artikulieren kann, sich vielleicht dafür schämt- oder weil sie Stefan nicht mehr liebt? 

Wie würden Sie oder Ihr Partner an Laura´s Stelle reagieren? Denken Sie nicht auch, dass Laura keinerlei böse Absichten hat, ein Betrug aber dennoch passieren kann? 

Nehmen wir zu guter Letzt noch an, dass Laura Stefan erklärt, was ihr klar geworden ist. Nehmen wir an, er hört ihr zu und versucht danach sein Bestes. Wird es Laura reichen, oder wird ihr, falls nicht, seine Bereitschaft, etwas zu ändern schon genug Liebesbeweis sein? 

Und was, wenn Stefan nichts ändert? 

An dieser Stelle lasse ich Ihrer Phantasie freien Lauf- mit dem Ziel, dass sie erkennen, dass eine Beziehung nur dann funktionieren kann, wenn bei beiden Partnern die Liebe, die Kommunikation und die Bereitschaft zur Veränderung da sind- ansonsten gibt es früher oder später ein Wiedersehen mit Lorenz.



Das Geheimnis des Glaubens

Was soll man über unsere Welt heutzutage glauben? Es gibt viele Menschen, viele Sprachen, viele Länder, viele Religionen, viele Berufe, viel Leid, viele Krankheiten, viele Medikamente, viele Parteien, viele Radikale, viele Fragen... und viele Antworten. Es gibt viel Wissen und gleichzeitig viel Unwissen. Unwissen über die Welt selbst, Unwissen über uns selbst. Unwissen über die Vergangenheit, Unwissen über die Zukunft. Unwissen über die Gegenwart. Zu jedem Wissen gibt es Gegenargumente. Zu jeder Wahrheit gibt es einen Gegenbeweis. "Ich weiß, dass ich nichts weiß. "- das so zutreffende Statement des Sokrates birgt in sich dieses Paradoxon. Doch wenn ich weiß, dass ich nichts weiß, dann behaupte ich ja gleichzeitig etwas zu wissen - und so beginnt sich der teuflische Kreis zu drehen… 

Die einen sagen, es gibt einen Gott - die anderen sind überzeugte Atheisten. Die einen sagen, die große Liebe sei etwas unerklärlich Magisches - die anderen glauben einzig an chemische Prozesse im Gehirn. Die einen sagen, vegane Ernährung sei gesünder und umweltfreundlicher - die anderen behaupten, Veganismus sei schlecht für den Körper. 

Interessanterweise gibt es zu jedem dieser Argumente Beweise und Gegenbeweise, weshalb man unweigerlich zu dem Schluß kommt, dass alles gleichzeitig wahr und falsch sein muss - doch wie kann das sein? 

Die Antwort lautet: die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters, oder genauer - wir nehmen selektiv ausschließlich das wahr, was wir persönlich als Wahrheit bezeichnen. 

Um dies zu testen, stellen Sie sich doch einfach einmal folgende Frage - "An was glaube ich?", und vergleichen Sie nun die Antworten mit ihrer Realität. Sie werden sehen, dass in Ihrer Welt ausschließlich das existiert, woran Sie glauben. 

“Jeder Mensch sieht nur das, was er glaubt.”, erklärt, warum der eine die Magie der Liebe sieht, und der andere eben nur chemische Prozesse - und warum beide in ihren Behauptungen Recht haben. Was aber, wenn man an nichts glaubt? Was macht zB. ein Atheist? Nun, auch ein Atheist glaubt an etwas - nämlich, dass ´da´ nichts ist - und raten Sie mal, welche Götter er in seiner Welt sehen wird - richtig: keine! Genau durch sein Nichts-Sehen bewahrheitet sich seine Theorie, doch wird ihm kein ´Gläubiger´ glauben, denn dieser sieht ja nun wiederum seinen Glauben, bzw. seine Wahrheit. 

Demnach kann niemand dem anderen etwas beweisen, und jeder wird mit seiner Wahrheit immer Recht haben. Gleichzeitig. 

Fast könnte man sagen, wir alle leben in parallelen Welten, die zeitlich und räumlich kongruent sind, sich jedoch basierend auf unseren persönlichen Überzeugungen und Wahrheiten inhaltlich komplett unterscheiden. Wie ist es nun mit Ihnen? Was glauben Sie? Was sind Ihre Wahrheiten? Auf Ihrer inneren Suche werden Sie nun sicherlich den einen oder anderen Glauben finden, den sie nicht mehr haben möchten, zB. “die große Liebe gibt es nicht”. 

Doch wie ändert man einen Glauben? Dieser Prozess ist vergleichbar mit dem Versuch, einen überzeugten Christen von dem Glauben an Gott abzubringen und zu einem Atheisten zu machen… Der Haken, bzw. die Ursache dieser Problematik liegt nämlich in der Tatsache, dass wir alle nicht nur glauben – nein. Vielmehr glauben wir zu wissen. Aus diesem Grund sperren wir uns selbst in die Gefängniszelle eines speziellen Glaubens und können nicht mehr aus dieser heraus. Es ist uns unmöglich, aus unserem eigenen, oft schmerzlichen Glauben herauszukommen, da wir ja meinen zu wissen, dass nur dieser eine Glaube der Wahrheit entspricht. Doch dem ist nicht so. Jeder Glaube entspricht der Wahrheit - und es ist unser Glaube, der unserer selektiven Wahrnehmung eine Richtung gibt. 

Doch wie bringt man sich nun zB. dazu zu glauben, dass die große Liebe existiert? 

Ich schlage vor, Sie beweisen es sich selbst - und zwar indem Sie zu allererst über das ´Geheimnis des Glaubens´ meditieren. Das Geheimnis, dass Sie Ihren Glauben willkürlich ändern, und dadurch ihre Wahrnehmung auf die gewünschten Dinge umleiten können, denn es gibt da draußen alles, nur sehen Sie es eben noch nicht! Schreiben Sie Ihre Glaubenssätze und Überzeugungen auf und analysieren Sie, ob diese konstruktiv oder destruktiv sind. Behalten Sie nur jene Glauben, die Ihnen das Leben versüßen. Für jeden Glauben, der Ihnen das Leben erschwert formulieren Sie einen alternativen Glauben und rezitieren diesen täglich einige Male innerlich. Sie können sich auch kleine Zettelchen schreiben und überall in der Wohnung aufhängen, so verinnerlichen Sie die neuen Glauben noch intensiver. Es wird nicht über Nacht passieren, doch Tag für Tag werden Sie Ihren neuen Glauben nicht mehr für total absurd und unmöglich halten, sondern für immer realistischer. Ja - es ist möglich, an alles zu glauben, was Sie wollen. 

Probieren Sie es aus.



Grenzen-Setzen und Trennungen 

Grenzen setzen ist für uns alle ein schwieriges Thema. Wir tun es gar nicht gerne. Doch warum? Es ist doch das Normalste der Welt, zu sagen, was wir wollen und brauchen. 

Wir alle haben unbewusst Angst davor, Grenzen zu setzen, weil wir befürchten, verlassen zu werden. Wir ziehen diesen Schluß unterbewusst, da wir es irgendwann schon erlebt haben, dass Menschen mit Missverständnis reagieren, wenn wir ihnen unsere Bedürfnisse mitteilen. Besonders in Beziehungen passiert das sehr oft. 

„Wieso ist das jetzt plötzlich so? Früher war alles doch noch in Ordnung für dich.“ ist eine Antwort, die wir dann zu hören bekommen. Unrecht hat unser Partner hier keineswegs, doch er übersieht einen Faktor, der eben erst mit der Zeit in Kraft tritt: die Veränderung. 

Menschen sind nicht statisch. Sie sind dynamisch. Sie ändern sich, und so ändern sich auch ihre Grenzen. Am Anfang sieht man das nicht, denn am Anfang ist die Zeit zu kurz, um die Veränderung bemerkbar zu machen. Doch je länger die Beziehung dauert, desto mehr Zeit vergeht und desto bemerkbarer wird auch die Veränderung. 

Eines Tages wird es geschehen, dass wir etwas nicht mehr wollen, das wir einst gewollt haben. Wir ändern unseren Willen nicht absichtlich. Nein, am Liebsten würden wir so bleiben, wie wir waren- um Konflikt zu vermeiden- doch wir sind machtlos. Unser Wille macht was er will, und wir müssen uns ihm beugen. Wir können nicht etwas ertragen, das uns auf einmal weh tut, das uns verletzt, das uns stört- und wenn wir unsere Beziehung schützen wollen, dann müssen wir es unserem Partner sagen. Blieben wir still, dann würden wir uns von ihm entfernen- zuerst innerlich, dann äußerlich. Doch dann wäre es zu spät und die Beziehung fast an ihrem Ende. 

Wir schweigen also nicht, weil wir die Beziehung erhalten wollen. 

Missverständnis von Seiten unseres Partners ist oft die Konsequenz, und auf einen tiefen Blick hin sogar sehr gut nachvollziehbar: denn es ist in der Tat sehr schwer zu verstehen, warum es uns bisher z.B. nicht gestört hat, dass er lange arbeitet, oder warum wir auf einmal mehr Freiraum brauchen, wenn wir doch früher Tag und Nacht nur in seinen Armen sein wollten. 

Sein Verhalten war nie und ist nach wie vor nicht böse gemeint, dessen sind wir uns bewusst, doch wir können nicht ab, plötzlich nicht mehr damit zu können. Auch sein Missverständnis, wenn wir gewisse, neue Grenzen aufzeigen ist nicht böse gemeint, auch das wissen wir, und genau deshalb versuchen wir ihm auf unzähligen Arten und Weisen zu erklären, warum wir diese Grenzen plötzlich setzen: weil wir uns verändert haben. Nicht unsere Gefühle für ihn. 

Doch oft reicht eine bloße Erklärung nicht aus. Es reicht nicht zu sagen: „Ich weiß auch nicht, warum ich auf einmal so empfinde- es ist einfach so. Ich habe das nicht bewusst herbeigeführt, es ist einfach gekommen. Meinem Willen gegenüber bin auch ich machtlos. Ich kann mich nicht auf Knopfdruck wieder in die Person verwandeln, die ich einmal war- selbst wenn ich es wollte. Und angesichts deiner Reaktion will ich es jetzt sogar. Doch es geht nicht.“ Oft entschuldigen wir uns auch für unsere Veränderung, und 

hoffen, dass unser Partner dadurch sieht, dass wir kein Machtspiel mit ihm treiben. Aber es kann passieren, dass er es uns nicht glaubt. 

Das Missverständnis liegt oft darin, dass unser Partner glaubt, dass hinter unseren neuen Forderungen etwas ganz Anderes steckt: nämlich dass wir ihn nicht mehr lieben. 

Hierin liegt auch der Ursprung seiner abwehrenden Reaktion. Er versteht uns nämlich in Wahrheit durchaus. Er versteht unsere Grenzen und was wir wollen. Er könnte uns nun auch geben, was wir wollen- doch er will es nicht, weil es für ihn gleichbedeutend damit wäre, zu akzeptieren, dass wir ihn nicht mehr lieben. Aus diesem Grund sperrt er sich so vehement, zu sagen: „Okay, dann machen wir es ab jetzt anders.“ Für ihn wäre das, als würde er sagen: „Es ist in Ordnung, dass du nicht mehr glücklich mit mir bist. Es ist in Ordnung, dass du mich nicht mehr liebst.“ Für ihn ist es so schwierig zuzugeben, dass er uns versteht, weil er nicht will, dass die Beziehung endet. 

Streit entsteht nun nicht nur, weil er nicht in eine Änderung der Beziehungs-Regeln einwilligt, sondern auch, weil er durch seine falsche Annahme eine große Wut auf sich selber entwickelt. In ihm tobt ein tosendes Meer aus Schuldgefühlen, Rage und Selbsthass, da er sich selber bezichtigt, Ihre Liebe durch seine, ihm nach wahrscheinlich zu unsensible Art ruiniert zu haben. 

Je mehr er sich nun in diese destruktiven Gefühle verstrickt, desto unzugänglicher wird er. Vielleicht wird er sogar depressiv, vielleicht beginnt er sogar, seine Schuldgefühle, Wut und Hass auf uns zu projizieren- einfach weil sie ihm zu viel werden. Vielleicht wirft er uns plötzlich Dinge vor wie: „Du willst alles zerstören. Warum willst du mir weh tun? Warum sagst du diese Dinge, die mich verletzen?“ – einfach weil ihn seine Gefühle fertig machen. 

Und so beginnt sich das teuflische Rad zu drehen. 

Wir reagieren auf seine Aussagen - mit Rechtfertigung, denn sie verletzen uns nun erneut. Auch er ist wieder durch unsere Reaktionen verletzt, und selbst wenn wir tausend Mal wiederholen, dass unsere Grenzen niemals verletzend gemeint waren, dass sie keine Kritik an ihm waren beharrt er auf seiner Verletztheit. Durch sein Schmollen sind nun wieder wir verletzt, denn wir wissen, dass er uns versteht- uns aber nicht verstehen will- und wir schließen, dass er uns unsere Veränderung nicht zugesteht, weil er uns nicht respektiert- was letztlich nur den Grund haben kann, dass er uns nicht mehr liebt. 

Es wird um den heißen Brei geredet, und keiner fragt den anderen, was ihn eigentlich bedrückt: „Liebst du mich noch?“ Beide äußern sich nicht zu ihrer Liebe- was den Kreis am Laufen hält. 

Erst wenn die Beziehung am Rande des Abgunds steht taucht schließlich die Frage auf: „Lieben wir uns noch?“ Und bei vielen ist die Liebe tatsächlich zerstört worden- durch Missverständnis, wohlgemerkt, und nicht durch unsere Grenzen. 

Das ist traurig, denn kommt es zu einer Trennung finden beide Partner schwer einen wahren Abschluss. Keiner weiß, was passiert ist, an was es wirklich lag. Keiner weiß, 

warum er vom Anderen nicht loskommt. Keiner weiß, warum es aus ist- denn am Ende lieben sie einander noch. 

On-Off Beziehungen sind in den glücklicheren Fällen die Konsequenz. Doch sie sind eben on-off, weil es bei jeder erneuten Grenz-Setzung wieder zu dem ursprünglichen Konflikt kommt. 

Doch wie kann man das stoppen? Der einzige Weg ist, seinem Partner klar zu machen, dass sich ändernde Grenzen nichts mit sich ändernden Gefühlen zu tun haben. Solange wir das nicht verstehen und klar sehen werden wir immer mit Verletzung reagieren. Und genau hierin liegt das Missverständnis, das zur Trennung führt.



Wenn Liebe zur Obsession wird 

Liebe ist, den anderen zu vermissen. Auf ein ´Ja´ zu warten. Doch oft kommt nichts. Vielleicht rufen wir in dieser verzweifelten Zeit bei Questico an und fragen unseren Berater, wann der Herzensmann oder die Herzensdame sich denn wieder melden wird. Die Antworten hierfür variieren je nach Konstellation von ´Ja´ zu ´Nein´ bis ´Vielleicht´. Klar sagen kann es niemand, und die, die es klar sagen haben nicht immer Recht. Doch woran liegt das? 

Beim Hellsehen oder Kartenlegen sehen wir Berater in das Energiefeld des Herzenspartners hinein. Da Sie noch an diese/n denken, sehen wir Sie nun unweigerlich in diesem. Ob Sie sich nun dort befinden, weil Sie an ihn/sie denken, oder weil er/sie an Sie denkt ist uns aber nicht immer klar ersichtlich. 

Wenn ich gefragt werde, wann sich der Herzenspartner wieder bei einem meldet versuche ich demnach, meinen Anrufern das Einzige verständlich zu machen, das wirklich hilft: nämlich selbst den Kontakt zu diesem suchen. 

Nun zögern wir aber oft, wenn wir dies in Angriff nehmen sollen. Wir haben Angst, abgewiesen zu werden. Verständlich ist dies durchaus, denn in jedem von uns schlummert eine innere Weisheit, die uns kontinuierlich in Form von unserer inneren Stimme ins Ohr flüstert: „Melde dich nicht, denn wenn soll er den ersten Schritt machen.“ Oder „ Er will mich nicht mehr, sonst hätte er sich schon längst gemeldet.“ 

Ich möchte Sie an dieser Stelle nicht entmutigen, denn die Gründe warum er/sie sich nicht meldet können ganz andere sein, als die, die Sie vermuten. Vielleicht hat er/sie ja auch schlichtweg keine Ahnung, dass Sie überhaupt noch etwas von ihm/ihr wollen! 

In vielen Fällen sehe ich, dass meine Anrufer tatsächlich nicht klar genug mit Ihrem Wunschpartner kommunizieren. Es fehlen kleine Anzeichen. Stattdessen ist da eben das berühmte Abwarten im Hintergrund. 

Wir müssen unseren Mut zusammennehmen und ihn/sie kontaktieren. Wir müssen uns sichtbar machen, und ebenso unsere Absichten- zuerst energetisch, und dann in der Realität. 

Warten Sie auf den Wunschpartner, dann sind Sie zwar in seinem/ihren Energiekörper, erzeugen jedoch ein Gefühl von Druck- und vor diesem Gefühl flüchtet jeder Mensch! Probieren Sie es selbst aus, indem Sie beobachten, wie Sie sich bei folgendem Satz fühlen: „Du musst dich bei mir melden!“ – und nun bei diesem anderen: „Ich liebe dich bedingungslos.“ Sie fühlen den Unterschied, nicht wahr? 

Worauf ich hinaus will ist, dass der Druck umso unangenehmer wird, je länger wir warten- und dies treibt den Herzenspartner immer weiter weg. 

Schlagen Sie diesem Mechanismus also energetisch ein Schnäppchen, indem Sie eine Woche lang nur „Ich liebe dich bedingungslos.“ in seinen/ihren Energiekörper kommunizieren. Dadurch hören Sie innerlich auch automatisch ab zu warten. Melden Sie sich dann bei Ihrem Wunschpartner wenn Sie sich bereit fühlen. Ihre Meldung sollte nun nicht aus einer be-drückenden Position heraus geschrieben werden, wie z.B. „Wieso meldest du dich nicht mehr bei mir?“. Hierauf flüchtet wie gesagt fast jeder. Schreiben Sie stattdessen lieber etwas, das ihn an die schönen Zeiten mit Ihnen erinnert, wie z.B. „Ich musste grad an dich denken. Bin nämlich in diesem schönen Kaffee, wo wir damals Tee trinken waren, weißt du noch?“ 

Jeder wird hierfür andere Worte und Situationen gebrauchen. Nehmen Sie sich also genügend Zeit, um sich diese zu überlegen. Wichtig ist, dass eine positive Assoziation in Ihrer Meldung enthalten ist, denn diese wird ihn/sie energetisch in den damaligen, wunderschönen Zustand zurückheben, und er/sie wird diesen sofort wieder haben wollen- weshalb eine Antwort wesentlich wahrscheinlicher ist. 

Zu guter Letzt aber doch ein Wort zum Thema Ablehnung. Ein guter Freund sagte mir einmal: „Wenn ein Mann dich will ist er da.“ Dieser Satz ist mir lange nicht aus dem Kopf gegangen, besonders weil ich es oft anders wahrgenommen habe. Ich habe nämlich gesehen, dass ein Mann nicht bei mir ist, weil ich ihn nicht will. Oft habe ich dies nicht gewusst, nicht bewusst wahrgenommen, aber das Leben hat mir immer die Wahrheit gezeigt. Glauben Sie mir also wenn ich sage, dass ein Mann oder eine Frau, die Sie ablehnt nicht die richtige Person für Sie ist- da Sie sie nicht wollen! Die Ablehnung geht von Ihnen aus! 

Solange wir das nicht verstehen werden wir uns abgeleht fühlen und den Kontakt suchen bis wir obsessioniert sind. Doch Obsession ist, wie Sie wissen keine Liebe. Obsession ist das Fehlen einer Erklärung, warum der andere uns nicht will. Doch lassen Sie es mich wiederholen: den Grund, warum er/sie Sie nicht will kann er/sie Ihnen nicht nennen, denn er/sie weiß ihn nicht. Der Grund sind Sie. Der Grund liegt in Ihrem Unterbewusstsein, das alles so regelt, wie es für Sie richtig ist- und diesen falschen ´Wunschpartner´ daher energetisch von Ihnen fernhält. 

Leiden Sie also nicht länger, wenn ein Mensch Sie nicht will. Erkennen Sie, dass Sie ihn/sie nicht wollen. Innerlich, und da bin ich mir sicher, wissen Sie das- so wie auch ich es in jedem einzelnen Fall gewusst habe. Ich wollte es nur nicht hören.



"Ich bin bewohnt von einem Schrei. 

Nachts flattert er aus, 

und sucht mit Haken nach etwas zum Lieben."  

Berührung gibt Beruhigung. In der Wärme einer Umarmung, die uns Schutz und Sicherheit gibt, lässt man sich fallen. Man schließt die Augen und entspannt, atmet einfach nur, und lehnt sich an den Fels in der Brandung, schwerelos. Alles um einen herum verschwindet in diesem sicheren Hafen. Die Welt geht unter, aber im positiven Sinn. 

Für einen Moment ist man weg, nimmt nichts mehr wahr bis auf diese Wärme, diese vollkommene Ruhe. Man ist im Himmel, im Paradies. Das alles passiert innerlich, denn das Außen ist ja nach wie vor dasselbe, doch wie durch Zauberhand berührt es uns plötzlich nicht mehr... 

Ja, eine Umarmung ist unser aller Ziel. Eine ehrliche Umarmung, von einem Menschen, der uns wahrhaftig liebt. 

„Jeder ist sich selber der Nächste und ist sich doch so fern.“ 

Doch was, wenn da niemand ist in unserem Leben, der uns umarmt? Was, wenn da niemand ist, bei dem wir uns anlehnen können? Was, wenn der Herzensmann beschäftigt ist, uns warten oder gar zappeln lässt, abtaucht und sich nicht blicken lässt- oder uns gar verlässt…? Ja, was dann? 

In genau diesem Moment vermissen wir die Berührung am Meisten, kommen wir nicht damit zurecht, dass wir alleine sind … mit uns selbst. 

Warum umarmen wir uns in solchen Momenten nicht selber? Warum machen wir uns stattdessen fertig, und sagen uns gar, dass wir alleine sind, weil wir unerträglich sind? Warum denken wir dann weiter, dass es selbst für uns unerträglich ist, mit uns selbst alleine zu sein, weil wir es mittlerweile auch schon unerträglich finden, mit uns selbst, also alleine in dieser furchtbaren Stille zu sitzen? Warum beginnt dann unser Gehirn immer schneller zu rattern und der Kopf zu rauchen, bis wir uns in einem dichten Nebel aus selbstzerstörerischen Vorwürfen wiederfinden, der uns kaum noch Atem lässt? 

Ganz einfach: weil wir in diesem Moment nicht erkennen, dass wir immer den falschen Männern über den Weg gelaufen sind. Und noch mehr: weil wir nicht erkennen, dass wir uns jederzeit selbst umarmen können und dass uns dies genauso, wenn nicht sogar noch mehr hilft, als die Umarmung irgendeines Mr.Wrong´s (falschen Partners). Ja, in diesem Moment denken wir nicht im Traum an die Möglichkeit, es alleine zu versuchen. Denn wir glauben ja, dass das unangenehme Gefühl, das wir verspüren wir selbst sind. Doch dem ist nicht so. 

„Was geben uns Menschen, die nur an sich selbst denken? Sie geben uns wenigstens zu denken.“

Rückblickend sehen wir unsere letzte Beziehung dann nochmal vor unserem inneren Auge: also wie wir Mr. Right (oder eher Wrong) kennengelernt haben, wie es anfangs schön war, dann immer mehr auf und ab, wie wir ihn schließlich eingeengt haben, mit unseren (übertriebenen) Wünschen, und er diese dann nicht mehr einhalten konnte (weil sie zu viel waren), und wie es dann schließlich auseinander gegangen ist... oder er letztendlich aus der Beziehung ging (in beiden Fällen natürlich, weil wir so unerträglich waren). 

Doch dies ist die falsche Sicht, die nicht von unserem innersten Kern kommt, sondern von unserem inneren Kritiker, der die Dinge eben nicht so sieht, wie sie uns das Universum gerne zeigen möchte. 

Vielleicht erkennen wir das schon beim ersten Mal, bzw. nach der ersten Beziehung, vielleicht spielt sich dasselbe aber auch immer und immer wieder von neuem ab, mit vielen verschiedenen Männern. Vielleicht scheint dieser Beziehungs-Teufelskreis nie enden zu wollen, und erst ganz an unserem Ende blicken wir endlich durch. 

Wenn Sie also noch nicht an diesem Punkt angekommen sind möchte ich an dieser Stelle kurz versuchen, Ihnen den Sinn dieser Enttäuschungen aus der Sichtweise des Universums zu schildern: 

Sie haben Mr. Wrong kennengelernt. Anfangs war es schön, doch dann haben Sie bemerkt, dass gewisse Bedürfnisse nicht gedeckt wurden. Sie haben dies Ihrem Partner kommuniziert, doch er kam Ihnen nicht entgegen. Anfangs vielleicht, doch dann immer weniger. Sie haben dies erneut zur Sprache gebracht, und er hat gewusst, dass sie Recht haben, ebenso wie das Recht darauf, Ihre Bedürfnisse nicht nur zu äußern, sondern auch erfüllt zu bekommen. Jedoch hat er es verleugnet und versucht, die Dinge so darzustellen, als stimmte etwas mit Ihnen nicht. Vielleicht hat er gesagt, sie seien zu eifersüchtig, zu klammernd, zu besitzergreifend, zu kontrollierend, usw. Anfangs haben Sie ihm noch nicht geglaubt, aber von Mal zu Mal hat sich der Zweifel bei Ihnen eingeschlichen- denn Sie sind ja definitiv eine Person, die Innenschau betreibt und an sich arbeitet. Physisch, psychisch und eben auch energetisch. Von Mal zu Mal wuchs daher der Zweifel in Ihnen, und mit ihm der Placebo-Effekt und ganz nach dem Motto: Du erschaffst es, wenn du danach suchst!, erfüllte sich letztendlich die selbst eingeredete Situation. Eines Tages fanden Sie eine Spur von dem, was er Ihnen gesagt hat in sich und begannen, ihm zu glauben. Sie haben geglaubt, dass Sie eifersüchtig sind- doch ich frage Sie an dieser Stelle: Wer ist das nicht, vor Allem, wenn einem das Bauchgefühl diverse Signale sendet? 

Aber wie dem auch sei: Sie haben ihm geglaubt, und ab da auf viele Dinge verzichtet, insbesondere darauf, Ihre Wünsche und Bedürfnisse zu äußern, ja vielleicht sogar ihre komplette Meinung zu Mr. Wrong´s verletzendem Verhalten. Dies hatte (logischerweise) zur Folge, dass es Ihnen immer schlechter ging, jedoch gaben Sie nicht länger ihm die Schuld dafür, sondern sich selbst- denn Sie waren ja zu eifersüchtig. 

So hatte er (fast) sein Ziel erreicht: dass er so bleiben konnte, wie er war, und Sie ihm nicht auf die Schliche kamen, weil Sie ja Tag und Nacht damit beschäftigt waren, den Fehler bei sich selbst zu suchen. Ihr Leiden wurde immer größer, und was Sie auch versuchten, es wurde nicht besser. Langsam schien Ihnen Ihre Gefühlswelt unkontrollierbar, gestört, ja vielleicht sogar krank- und Sie bekamen immer mehr Angst vor sich selbst. Sie wollten nicht mehr alleine sein, ja, brauchten ihn wirklich schon in einer fast abhängigen Art und Weise. Benebelt und verängstigt wie Sie waren, konnten Sie ihn nicht verlassen, brauchten Sie ihn. Ihn, der eigentlich das Problem war. Denn Ihre Sichtweise war komplett verdreht. Nun wurde Ihr Leiden trotzdem 

immer stärker, denn Sie arbeiteten ja am falschen Ende, also bei sich selbst, anstatt bei ihm. Er, wiederum arbeitete überhaupt nicht an sich, weshalb es am Ende so aussah, als würde er Sie verlassen, weil er es einfach nicht mehr bei Ihnen aushielt.  

Dass er weg ist, ist in Wahrheit ein Segen für Sie, denn das Universum hat nun endlich die Gelegenheit, Ihnen zu zeigen, wie wunderbar Sie sind- ja, dass sie nicht nur alleine sein können, sondern es sogar mehr lieben, als mit Mr.Wrong zusammen zu sein. Das Universum hat Sie in Wahrheit vor ihm gerettet. 

„Du liebst nur den, der du bist...“ 

Das Universum bringt uns in so manche misslich Lage, aus der wir ausbrechen müssen, damit wir in diesem Prozess uns selbst und unsere eigenen Muster erkennen können. Der eigentliche Sinn von Liebeskummer ist es nämlich, in die Selbstliebe zu kommen- und dann kommt auch endlich Mr. Right! Doch was tun bis dahin? Was tun, wenn uns die Liebe so sehr fehlt? Die Berührung, die Geborgenheit, ja vielleicht durch all das Leiden auch schon langsam die Lebensenergie? Am besten erst einmal gar nichts. Bleiben sie da wo Sie sind. Begeben Sie sich auf kein Abenteuer. Treffen Sie sich nicht einfach mit irgendeinem Mann, um sich abzulenken oder irgendetwas zu unternehmen. Bleiben sie zuhause, alleine. Hören sie Musik, die sie noch nicht kennen. Liegen sie auf dem Sofa und tun sie absolut gar nichts. Liegen Sie einfach nur da, alleine, in der Stille oder in den Armen der Musik, und spüren Sie hin… Spüren sie den Schmerz, das Leid, all ihre Gefühle- fühlen Sie sie, und lassen Sie sie sein. Lassen Sie sie gefühlt werden, nach all der langen Zeit… Weinen Sie, wenn Ihnen danach ist. Schreien Sie, lachen Sie, werfen sie Polster durch das Wohnzimmer, tanzen Sie nackt durch die Wohnung, sprechen Sie Ihre Gedanken laut aus, besonders wenn sich diese an Mr. Wrong richten. Lassen Sie Ihre Gefühle raus, bis nichts mehr kommt, bis Sie sich leer fühlen, wohlig leer und befreit. 

Wo war ich denn, als ich mich am Meisten gebraucht habe?
 

Wenn Sie nun so befreit daliegen oder sitzen, wagen Sie es! Umarmen Sie sich selbst! Halten Sie sich im Arm! Solange Sie wollen, solange es sich gut anfühlt. Klopfen Sie sich sanft auf die Schulter und sagen Sie sich ein paar liebe Worte! 

„Ich bin bei dir… Ich bin hier und bleibe es für immer… Ich hab´ dich lieb… egal was du tust…“ 

Bleiben Sie bei sich, solange es sich gut anfühlt, und lassen Sie sich fallen. Spüren Sie, dass es geht! Spüren Sie, wie Sie sich entspannen. Halten Sie sich fest und lassen Sie ein paar Tränen fließen, solange bis Sie vollkommen entspannt sind. 

Was auch kommen mag, die Liebe zu sich selbst bleibt ewiglich – sofern wir imstande sind sie uns selbst zu geben. 

Diese Übung mag Ihnen banal erscheinen, doch mit der Zeit wird sie Ihr Leben komplett verändern. Sie werden irgendwann plötzlich Nein sagen können. Sie werden Grenzen setzen. Ihr Geschmack, was Männer angeht wird sich total verändern. Sie werden nicht mehr auf Männer abfahren, die Ihre Bedürfnisse nicht erfüllen. Sie werden solche Männer nicht einmal mehr anziehen! Sie werden sich selbst treu sein, und dadurch unweigerlich Mr. Right finden.


Die Selbstliebe ist Dein Partner an Deiner Seite, behandle Ihn gut. 

In der letzten Ausgabe sprachen wir über die Umarmung, und darüber, dass es Ihnen hilft, sich selbst zu umarmen, wenn gerade kein Partner in Sicht ist. Wir haben darüber nachgedacht, ob uns eine Selbst-Umarmung wirklich genau so enstpannt, wie die Umarmung eines geliebten Menschen. 

Haben Sie es denn nun ausprobiert, liebe(r) LeserIn? Und wie ist es gelaufen? Ohne Ihre genau Antwort zu wissen darf ich Ihnen an dieser Stelle gratulieren, denn auch wenn Sie es nur ein einziges Mal ausprobiert haben, sich nur ein einziges Mal selbst umarmt haben, ja dann haben Sie Ihr altes Muster durchbrochen und sind in die Selbstliebe gekommen! (Sollten Sie es noch nicht versucht haben dann umarmen Sie sich doch eben kurz mal selber!) 

Sie haben nun also Ihr altes Muster durchbrochen und sind in die Selbstliebe gekommen, doch was passiert dann? Greifen wir etwas vor und schauen wir in die Zukunft! Dadurch, dass Sie sich nun selbst lieben werden Ihr Selbstwert und Selbstbewusstsein wachsen. Sie werden sich selber vertrauen und treu bleiben. Sie werden Ihrer inneren Stimme vertrauen, u.A. auch bei der Partnerwahl. Sie werden sich nicht mehr auf den falschen Partner einlassen, denn Sie werden auf Ihr Bauchgefühl hören. Sie werden Nein sagen können. Sie werden Grenzen setzen können. Sie werden nur noch die Menschen in Ihr Leben lassen, die Ihnen gut tun. Sie werden nur noch Beziehungen eingehen, die genau nach Ihren Vorstellungen sind. Ja, Ihr Beziehungsleben wird sich komplett – nach Ihren Wünschen- verändern, denn die Zeit des ´sich selber Schadens´ ist vorbei. Die Abhängigkeit, bzw. der Irrglaube daran wurde entlarvt, denn Sie wissen nun, dass Sie alleine sein können und niemanden brauchen- und so werden Sie auch langsam verstehen, wieso da immer diese Stimme in Ihnen war, die sagte: „Ich halte dich nicht mehr aus!“ 

Sie wissen nun, dass diese Stimme niemals an Sie selbst gerichtet war, zumindest nicht direkt, sondern eine Art Nachhall war - ein Schrei, der all die Mr. Wrong´s in Ihrem Leben betraf, ohne die Sie glaubten, nicht mehr sein zu können. Nun da all die falschen Kandidaten weg sind verhallt diese Stimme langsam, und Sie erkennen jeden Tag aufs Neue, dass Sie immer schon ein wundervoller Mensch waren, der einfach nur keine Grenzen setzen konnte. Sie erkennen, dass Sie keinen Fehler gemacht, sondern einfach nur Ihren Gefühlen nicht mehr vertraut haben. 

Je öfter Sie sich umarmen, desto schneller werden Sie zudem etwas Neues, und doch Vertrautes bemerken: nämlich innere Ruhe, inneren Frieden- ja, eine gewisse Geborgenheit, wie Sie sie schon ganz früher irgendwo gespürt haben. Diese innere Geborgenheit wird Sie mit Liebe sich selbst gegenüber erfüllen, dafür dass Sie sich gerettet haben. Diese Liebe wird Sie stärken, mit Lebenskraft erfüllen. Diese Liebe wird Sie komplett glücklich machen. 

In Selbstliebe werden Sie Mr.Right finden, und er wird wirklich Mr. Right sein, und keine falsche Illusion, auf die Sie einen Traum projizieren. Sie werden eine Beziehung mit Mr.Right eingehen, denn wird genau dasselbe wollen, wie Sie! Ihre Beziehung wird von Ihrer - und seiner- Selbstliebe profitieren, denn Sie werden nun keine Angst verspüren, keine Eifersucht und keinen Zweifel, sollte er einmal nicht da sein. Sie werden ihm vertrauen, denn Sie wissen, dass Sie es können. Sie werden gerne alleine sein, ganz ohne Befürchtungen zu hegen. Sie werden Ihre gemeinsame und getrennte Zeit genießen, da Sie nun sich selber (lieb) haben und einen Partner, der dies genau so tut. Sie werden zwei sich selbst und einander liebende Menschen sein, die sich miteinander und ohne einander sicher fühlen- mit sich selber und dem Anderen, denn was zwischen ihnen passiert ist, das ist das, was wahre Liebe wirklich ist. 

Die Liebe zu uns selbst erweckt das strahlende Licht in uns und gibt uns die Kraft dieses Licht zu leben... 

Wenn wir in Selbstliebe baden haben wir mehr Energie. Wir strahlen, was uns anziehender macht. Manche Menschen haben dieses gewisse Etwas, Charisma, das alle haben wollen. Diese Menschen erscheinen uns so unerreichbar, und gerade deshalb 

wollen wir sie paradoxerweise umso mehr. Je unerreichbarer, desto attraktiver finden wir sie- man denke nur an gewisse Schauspieler... 

Doch was ist dieses besondere Etwas, dieses unerschöpfliche Strahlen? Ist es wirklich Macht und Ruhm? Ist es wirklich eine Selbstsicherheit, die nur durch äußeren Erfolg, durch viel Geld kommt? Nein! Es ist das Strahlen der Selbstliebe! Es ist das, was wir bisher immer fälschlicherweise als Unabhängigkeit bezeichnet haben. In Wahrheit ist es Selbstliebe- und da liegt ein großer Unterschied! 

Viele von uns haben oft das Gefühl, dass wir nicht alleine sein können. Vielleicht wurde uns das auch von einem unserer Mr.Wrong´s so gesagt. Doch wir können alleine sein, sehr gut sogar, wenn wir in der Selbstliebe sind. Dann können wir auch wieder dieses Strahlen haben, diesen Glanz, dieses unerklärliche Etwas, das Menschen auf eine so mysteriöse Art und Weise anzieht! 

Wenn Sie dieses Strahlen haben, dieses Charisma, dann wird es Ihren Mr. Right unweigerlich anziehen, und zwar auf Dauer! 

„Geliebt werden kannst du erst dann, wenn du dich selbst liebst, und lieben kannst du dich nur, wenn du bei dir bist, wenn du zu dir gekommen bist.“ 

Wenn Mr. Right kommt, wenn Sie ihn nun endlich aus den vielen Kandidaten herausfiltern können, dann werden Sie nach wie vor bei sich bleiben. Ihr Strahlen wird für immer bestehen bleiben, und durch Ihre Authentizität auch Mr.Right dazu motivieren, seine (Selbstliebe) niemals aufzugeben. Dies wird Ihnen beiden die Gewissheit geben, dass Sie unabhängig sind, und dass Sie, wenn Ihr Partner mal etwas Zeit für sich braucht, es sich ohne Probleme alleine auf dem Sofa gemütlich machen werden. Vielleicht werden Sie auch alleine etwas unternehmen, und zwar ohne all die früheren Denkmuster, wie z.B. „Sobald ich alleine bin geht es mit schlecht, denn ich weiß ja nicht was er dann macht... Er kann alleine sein, will es sogar, weil er mich nicht braucht... mich nicht so liebt, wie ich ihn...Vielleicht gehe ich ihm ja sogar auf die Nerven, und er will deshalb heute nichts mit mir unternehmen... “ Dieses Denkmuster wird es nicht mehr geben, denn es wird sich transformiert haben in: „Ich mache jetzt mal etwas für mich, alleine mit mir, denn das ist auch mal angenehem. Ich tue das, was sich jetzt gut für mich anfühlt, und ich denke ausschließlich an mich. Ich muss nicht an ihn denken, denn ich weiß, dass er genau dasselbe tun wird, nämlich etwas, das sich für ihn gut anfühlt. Ich weiß, dass er mir treu ist, denn er liebt mich, genau so wie ich ihn. Wir sind beide zwei unabhängige Menschen, die sich für einander entschieden haben, von Herzen. Ich brauche keine Kontrolle, denn ich weiß, was er fühlt. Er fühlt exakt das, was ich fühle, und ich würde ihn niemals betrügen oder belügen. Ich bin froh, dass er mit sich selber im Reinen ist und jeden Tag daran arbeitet, genau so wie ich, denn dadurch versteht er mich. Wir haben beide dieselben Ziele, die Selbstliebe und eine funktionierende Beziehung, und daran arbeiten wir beide die ganze Zeit- zusammen und getrennt.“ 

„Wenn du begonnen hast, dich zu lieben, lehre andere, sich selbst zu lieben, und sie werden beginnen, dich zu lieben. „2 

Vielleicht werden Sie sogar Ihren Mr. Right dazu anhalten, mehr darüber zu sprechen, wie er sich fühlt, nun da Sie sich selbst innerlich fragen: „Was fühlt sich jetzt gut für mich an?“ Die Kommunikation ist eine der wichtigsten Komponenten in einer Beziehung, und vor allem die Kommunikation auf emotionaler Ebene, denn sie hilft dabei, ganz spielerisch und ungezwungen viele interessante Seiten aneinander zu entdecken. Davon haben nicht nur sie beide individuell etwas, sondern auch ihre Beziehung! 

Eine interessante Übung, die sie beide gemeinsam oder auch für sich alleine machen können ist z.B. das Eieruhr-Schreiben. 

Hierbei nehmen Sie sich ein Blatt Papier und einen Stift, stellen sich den Wecker auf eine bestimmte Zeit, sagen wir 10 Minuten für den Anfang und dann schreiben Sie drauflos, was auch immer Ihnen in den Sinn kommt. (z.B. auch: „Mir fällt gerade gar nicht ein, was ich denn schreiben soll..Ach was ist das nur für eine komische Übung... was das wohl bringen mag...na egal ich schreibe einfach mal irgendwas, vielleicht funktioniert es ja dann... ich denke komischerweise gerade an heute nachmittag...da habe ich diesen Artikel gelesen...ich fand ihn...usw.) 

Nach den 10 Minuten können Sie sich dann gegenseitig vorlesen, was da alles aus Ihnen heraus wollte- und das sind dann teilweise sehr lustige, aber oft auch hoch-emotionale Dinge! 

Dies ist nicht bloß ein Spiel, um Zeit zu vertreiben, sondern in Wahrheit ein tiefer Blick in das Herz, die Seele und den Kopf eines Menschen. Aus diesem Grund hilft es Ihnen persönlich, sich selbst besser kennenzulernen, aber auch der Beziehung, denn sie werden mit der Zeit so viele intime Gedanken und Gefühle von einander wissen, dass das Vertrauen unweigerlich wachsen wird! 

Durch das Schreiben und (Vor-)Lesen werden Sie viele Ängst verlieren, so z.B. die Angst vor dem ´sich verlieren´ oder die Angst davor, belogen zu werden- denn was ihr Partner Ihnen vorlesen wird, wird Ihnen die Bestätigung geben, dass genau das niemals passieren wird, ja und noch mehr: dass er selbst genau dieselben Ängste hegt, wie Sie! 

Nach dem Schreiben werden mit Sicherheit interessante Gespräche entstehen, und Sie werden immer stärker fühlen, das Ihr Partner haargenau so tickt, wie Sie selbst. Ihre Angst, missverstanden zu werden wird immer weniger werden, und zwar durch all die schriftlichen Beweise, die er Ihnen vorlesen wird- und durch all die Umarmungen, die Sie mit Sicherheit bekommen werden, wenn Sie sich öffnen!